Schlaf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlaf


Wer kennt es nicht? Der Wecker klingelt morgens und eigentlich möchte man am liebsten noch liegen bleiben, weil man mal wieder viel zu spät ins Bett gegangen ist. Drei Mal die Schlummer-Taste gedrückt und dann quält man sich aus dem Bett.

Morgens: „Heute gehe ich mal früher ins Bett“

vs.

Abends: „Ich muss noch so viel für die Uni machen.“/“Die Netflix Serie ist gerade so spannend“.

Und zack entsteht ein Kreislauf, aus dem wir schlecht wieder rauskommen. Schlafmangel und eine niedrige Schlafqualität können erhebliche Beeinträchtigungen mit sich bringen und sind häufig mit einem erhöhten Stresslevel assoziiert. Anzeichen für einen schlechten Schlaf sind beispielsweise Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Produktivitätseinbußen. Schlafbeschwerden werden zudem mit einem hohen Stresslevel assoziiert. Daraus können negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und den Magen-Darm-Trakt resultieren. Auch ein mangelndes psychisches Wohlbefinden wird in Zusammenhang mit Schlafproblemen gebracht. All das bleibt natürlich nicht folgenlos für die Leistungsfähigkeit im Studium. Jedoch ist nicht nur Schlafmangel oder eine niedrige Schlafqualität, sondern auch eine erhöhte Schlafdauer für eine reduzierte Studienleistung verantwortlich.

Die Ergebnisse vom University Health Report 2021 zeigen auf, dass etwas mehr als ein Drittel aller Befragten ihre Schlafqualität als ziemlich schlecht bis sehr schlecht einschätzen. Zudem berichten 38,9% von Einschlaf- und 39,0% von Durchschlafstörungen, wobei bei Letzterem mehr weibliche Studierende betroffen sind. Zur Bewältigung von Schlafproblemen nimmt ein geringer Anteil der befragten RPTU-Studierenden (3,1%) mindestens einmal pro Woche Schlafmittel.

Deshalb ist ein gesunder und erholsamer Schlaf enorm wichtig zur Regeneration und für die Leistungsfähigkeit in Studium und Alltag. 

Insiderwissen

Viele Menschen leiden unter Ein- und Durchschlafproblemen. Insgesamt liegt die optimale Schlafdauer für Erwachsene ungefähr bei sieben Stunden pro Nacht (nachlesen kannst du das hier). Die TK-Schlafstudie hat jedoch festgestellt, dass knapp ein Viertel der Erwachsenen (24%) in Deutschland weniger als sechs Stunden pro Nacht schläft. Schlafdefizite führen nicht nur zu einer verringerten Leistungsfähigkeit am Tag, sondern können auch langfristig gesundheitsbeeinträchtigende Auswirkungen haben. Allerdings ist es auch wichtig zu betonen, dass es ganz normal ist, nachts mal wach zu werden (ungefähr 30x). Die meisten Male registrieren wir das allerdings nicht. Du leidest also nicht direkt unter Schlafstörungen, wenn du nachts ab und an mal wach bist.

FACTS


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Schlaftracking

Schlaftracker zeichnen die Bewegung im Schlaf auf, registrieren alle Geräusche in der Umgebung und erkennen, ob gerade eine Tiefschlaf- und Traumphase angesagt ist. Außerdem wird die Veränderung der Herzfrequenz aufgenommen. Diese Daten werden kombiniert und dann genutzt, um die Schlafdauer und -qualität zu ermitteln.

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