Schlaftipps

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlaftipps


Wir haben ein paar Tipps für dich gesammelt, die dir helfen können, dein Schlafverhalten zu verbessern:

1. Nutze die derzeitige Situation, in der die Möglichkeiten, abends unterwegs zu sein, eingeschränkt sind, um deinen Schlafrhythmus zu optimieren und beobachte, ob du Veränderungen in deiner Schlafqualität bemerkst. Versuche dafür, deine Schlafzeiten möglichst gleich zu gestalten, indem für ein paar Tage/ Wochen ungefähr zur selben Zeit ins Bett gehst und aufstehst.

2. Bewege dich am Tag, am besten an der frischen Luft. Versuche anstrengende Aktivitäten aber nicht zu kurz vor dem Schlafengehen, sondern spätestens drei Stunden davor durchzuführen.

3. Versuche, deinen Schlafplatz ruhig zu halten. Nutze einfach das viele Zuhause sein, um dein seit Monaten quietschendes Bett zu reparieren. Eventuell können auch Ohrenstöpsel helfen, wenn du an einer lauten Straße oder in der Nähe von Schienen lebst.

4. Am besten schläfst du, wenn die Temperatur in deinem (Schlaf-)Zimmer zwischen 16 & 18 Grad Celsius ist.

5. Versuche, aufputschende Getränke (Energy-Drinks, Kaffee, schwarzer Tee) zu vermeiden. Vor allem solltest du in den Abendstunden darauf verzichten.

6. Es kann dir leichter fallen, einzuschlafen, wenn du im Vorfeld kein üppiges Essen zu dir genommen hast. Dann muss dein Magen-Darm-Trakt weniger arbeiten und dein Körper kann sich besser entspannen.   

7. Bestimmte Einschlafrituale können dir helfen, den Körper auf Schlaf vorzubereiten und dir damit das Einschlafen erleichtern. Es kann zum Beispiel dein Ritual werden, einen Kräutertee zu trinken, dann ins Bad zu gehen und überall das Licht auszuschalten und noch kurz aufzuschreiben, wofür du dankbar bist. Dein Körper wird das nach einer Weile als Signal verstehen, dass es jetzt an der Zeit ist, runterzufahren und sich zu entspannen. Auch kannst du bestimmte Atemtechniken ausprobieren und als Ritual einsetzen, zum Beispiel die 4-7-8 - Atmung.

8. Als Student*in verbringt man manchmal sehr viel Zeit am Tag im Bett, da man oft nur einen Raum zur Verfügung hat. Versuche trotzdem, nicht den ganzen Tag im Bett zu bleiben, sondern möglichst nur darin zu schlafen. Du kannst zum Beispiel am Schreibtisch arbeiten oder fürs Telefonieren spazierengehen. So wird der Körper das Bett nach eienr Weile mit Schlaf assoziieren und das Einschlafen wird leichter. 

9. Wenn du nicht schlafen kannst, verlasse nach Möglichkeit dein Bett und mache etwas anderes. Du kannst zum Beispiel ein Buch lesen, Kreuzworträtsel lösen oder malen. Wichtig ist dabei, dass die Aktivität einen entspannenden Charakter hat.

10. Gerade dann, wenn man nachts sehr schlecht geschlafen hat, fällt es schwer, den Mittagsschlaf ausfallen zu lassen. Versuche jedoch trotzdem, nur nachts zu schlafen und nicht am Tag. Ziel ist, dass du abends dann so müde bist, dass dich keine Gedanken mehr wachhalten können. Wenn du auf keinen Fall auf deinen Mittagsschlaf verzichten kannst, versuche ihn möglichst kurz zu halten. Hilfreich kann dafür sein, sich nicht hinzulegen, sondern nur den Kopf auf den Tisch zu legen. Eine Studie zeigt auf, dass ein 10-minütiges Nickerchen positivere Auswirkungen hat als ein 20- oder 30-minütiger Mittagsschlaf.

11. Versuche auf Alkohol zu verzichten, vor allem als Einschlafhilfe. Zwar kann Alkohol beim Einschlafen helfen, es beeinträchtigt aber in starkem Maß die Durchschlaf-Qualität. Trinke alternativ lieber einen Schlaftee, auch wenn das weniger cool klingt ;)

12. Auch auf Nikotin solltest du nach Möglichkeit verzichten, da Studien gezeigt haben, dass auch Nikotin die Schlafqualität negativ beeinflusst.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und wir hoffen, dass dir die Tipps helfen. Schlaf gut!

Dos and Don'ts
Dos

kleine Mahlzeiten

Tryptophanhaltige Nahrungsmittel (Thunfisch, Kürbiskerne, Wal- und Haselnüsse, Ei, Buchweizen, …) steigern die Melatonin-Bildung und fördern somit das Einschlafen

Schlaffördernde Kräutertees (z.B. Baldrian, Lavendel und Johanniskraut)

Regelmäßige körperliche Aktivität steigert das Wohlbefinden und macht den Körper müde

Trainingseinheit drei Stunden vor dem Schlafengehen abschließen (Körpertemperatur steigt beim Sport an und braucht Zeit, um wieder zu sinken. Eine niedrige Körpertemperatur erleichtert das Ein- & Durchschlafen.)

lesen, beruhigende Musik hören, ein entspannendes Bad nehmen oder Yoga machen

4-7-8-Atemtechnik oder andere Techniken

optimale Raumtemperatur beträgt 16 - 18°C bei einer Luftfeuchtigkeit von 40 - 60%

Sonnen- und Tageslicht erleichtern dir den Start in den Tag

Feste Zubettgeh- und Aufwachzeiten fördern einen konstanten Schlaf-Wach-Rhythmus, wodurch deine Schlafqualität verbessert wird. Daher solltest du dich an allen Tagen der Woche daran halten.

Info: 

Melatonin ist das sogenannte Schlafhormon, welches den Tag- und Nachtrhythmus steuert

Don`ts

schweres (Kartoffeln, Rohkost, Speck, ...) oder scharfes Abendessen 

Kaffe, schwarzer/ grüner Tee, Alkohol (verbleiben 3 bis 5 Stunden im Körper und können den Schlaf beeinträchtigen)

Mittagsschlaf sollte vermieden werden

Aktivitäten mit hohen geistigen oder körperlichen Anforderungen am Abend nicht mehr durchgeführen

alltägliche Aktivitäten außerhalb des Bettes durchführen (z.B. Lernen am Schreibtisch, um Schlaf-Wach-Rhythmus zu erleichtern)

Kunstlicht, vor allem Licht mit hohem Blaulichtanteil bringt deinen Biorhythmus durcheinander (Fakt: Blaulicht kann sogar durch die geschlossenen Augen die Melatonin-Produktion unterdrücken!)

Abends sollten Bildschirme vermieden werden bzw. mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen ausgeschaltet werden